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Wenn ein Autor und Regisseur eine Minute vor der Uraufführung seines Stückes in panischer Verzweiflung, fragt wo denn seine Musiker sind, und zur Antwort bekommt, die wollten noch Bier holen, denkt man an einen Guten Gag in einem Comikfilm! Ist es aber nicht. Genau so habe ich am Freitag die Premiere des Stückes „Geisterspuk am Hirtstein“ des Autors Axel Poike erlebt. Andere Künstler bekommen Schweißausbrüche oder fast einen Herzinfarkt, vor einer ausverkauften Premiere, nicht aber die Musiker der Krippelkiefern. Die gehen in einer solchen Situation erst einmal Bier holen. Man muss eben Prioritäten im Leben setzen! Dann gehen die Jungs mit einer Arschruhe auf die Bühne und und ziehen die Premiere ohne Fehler durch, als ob sie das schon hundertfach getan hätten. Herrn Karl, seines Zeichens Gitarrist bei den Krippelkiefern, möchte ich(was sonst nicht in meiner Natur liegt) hiermit noch einmal besonders hervorheben und beglückwünschen, für die Rolle des „Kräuterhannes“ in dem Stück.- Scheiß auf die Förmlichkeiten, was ich sagen will ist- Karli, du warst einfach genial! Der Kerl sitzt jeden Tag 8 Stunden auf einem Bagger, geht dann ganz cool mal auf die Bühne und interpretiert seine Rolle, als hätte er sie schon mehrmals gespielt. Tja, aus Zwickau sind schon andere bekannte Schauspieler gekommen(Gerd Fröbe)...
Musikalisch gab es drei neue Lieder zu hören, die perfekt in das Stück integriert wurden und ich kann nur hoffen , dass dieser Abend schnellstens wiederholt wird, um diese Stück einer breiten Masse zu Gehör zu bringen. Wobei es sicher schwer werden wird, die Termine aller Beteiligten wieder in Einklang zu bringen.
Der Samstag in den Zinnkammern Pöhla, wo die Krippelkiefern zum 2. Mal 180m unter der Erde ein Berggeschrey aufführten, stand zum Leidwesen manch älterer Besucher, im Zeichen einer schon fast erzgebirgischen Legende- Dor Fischer, Mich feierte seinen 60. Geburtstag. Alles Gute noch einmal an dieser Stelle. Das da zeitplanmäßig und organisatorisch einiges ins Wanken gerät, wenn der Mich seinen Geburtstagsgästen gesondert „sein“ Bergwerk zeigt, war vorauszusehen. Wer ihn kennt schmunzelte darüber, weil man das erwartet hat, aber gerade das etwas betagtere Publikum, war weniger amused. Mir persönlich hat dieses Konzert weniger gefallen, als das im letzten Jahr. Die Akustik war zwar wieder phänomenal, aber man konnte das Konzert nicht so richtig auf sich wirken lassen. Weil eine für mich ungewohnte Unruhe im Publikum war. Ein ständiges Gehen und Kommen, was bei der neuen Sitzanordnung im Schacht sehr störend war. Auch werde ich das Gefühl nicht los, dass die Organisation diesmal einen Zeitdruck aufgebaut hat, der der letztes Jahr nicht so vorhanden war! Ich meine 75 Minuten Musik ohne Pause, und dann alle schnell wieder raus aus dem Schacht ist schon gewöhnungsbedürftig, wenn man es mit dem letzten Jahr vergleicht. Das sollte man im nächsten Jahr wieder anders machen, wäre mein Vorschlag.
Ich hatte ja mal versprochen, dass ich nichts mehr zu den 3 Lederhosenträgern aus Johanngeorgenstadt sagen werde! Ich kann dieses Versprechen leider nicht halten, sonst zerreißt es mich. Sie haben es am vergangenen Wochenende wieder getan! Wenn ein Fußballverein oder eine Band zu einem „Fantreffen“ einladen, dann wird dort kein oder ein symbolischer Obolus verlangt, weil man ja mal seinen Fans Danke sagen will, sonst würde man ja nicht einladen!- So kenne ich das jedenfalls. Liebe Randfichtenfans, da werdet ihr eingeladen von euren Idolen, was ich nett finde, und als „Dankeschön“ dürft ihr dann 26,00€ bezahlen!- Für 26,00€ bekomme ich ein 5-stündiges geiles Konzert in einem mir bekannten Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg, weiterhin 2 zwei 4-stündige Konzerte an anderen Orten des Erzgebirges und dann ist immer noch Geld für ein Bier übrig! Aber das Schönste daran ist, ich bekomme auch noch geile Musik zu hören....
Dor Harti
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Konzert im Lukashaus in Zwickau
Zum 3. Mal durfte ich nun schon als Gast im Lukashaus in Zwickau bei einem Konzert der Krippelkiefern dabei sein. Man sollte dazu wissen, dass im Lukashaus Menschen mit einer Behinderung leben und arbeiten. Für mich ist es immer eine Veranstaltung, die mir zeigt, wie gut es uns doch geht und meine alltäglichen Probleme erscheinen auf einmal sehr klein und unbedeutend. Man sieht auf einmal verschiedene Dinge in einem anderen Licht. Auch wenn es abgedroschen klingt, aber Musik verbindet- egal welche Sprache man spricht oder welches Handicap einem mit ins Leben gegeben wurde. Die Menschen die man dort erlebt, haben ein ganz feines Gespür für das, was um sie passiert. Und wenn man mit diesen körperlich oder geistig behinderten Menschen einen Abend mit Krippelkiefernmusik verbringt, und man merkt wieviel Lebensfreude und Unbekümmertheit einen wie wahrsten Sinne des Wortes entgegenspringt, sage ich mir jedes Jahr wieder, das es eines der Konzerte ist, die mich persönlich und emotional sehr ansprechen. Wer glaubt, das ist Gelabber eines alten Mannes, den lade ich gern persönlich nächstes Jahr ins Lukashaus ein!-
Zurzeit muss man ja sagen, dass wir gerade eine fast „inflationäre“ Krippelkiefern-Live-Auftrittsperiode erleben. Am Freitag in Marienberg findet die Uraufführung des Theaterstücks „Geisterspuk am Hirtstein“ statt. Nicht einmal 18 Stunden später, fahren die Jungs schon wieder in den Schacht in Pöhla ein, um Untertage den „Tag des Stollns“ musikalisch zum Höhepunkt zu führen. Weiter geht es in Pfannenstiehl, dann Mildenau Bauwagen(Geheimtipp), Aue Stadtfest und dann der eigentliche Höhepunkt des Jahres- „Lokschuppen“. Auf das ganze Programm freue ich mich natürlich, weil jedes Konzert seinen Reiz hat. Was mir aber Sorgen macht, das ich nach all den Konzerten, zum Höhepunkt „Lokschuppen“ sicher in einem Rollbett reingeschoben werden muss, da ich körperlich am Ende bin. Wobei der Gedanke, dass sich während des Konzertes, zwei nette Krankenschwestern um mich kümmern, lässt mich doch frohlocken….
dor Hart
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Konzert in der "kultur.tenne" Landwüst
SCHOCK!- Die Krippelkiefern haben einen neuen Bassisten...dachte ich und sicher auch viele der Besucher des Konzertes in Landwüst, als die Krippelkiefern gegen 20.00 Uhr die Bühne betraten. Beim letzten Konzert stand am Bass noch ein sympathischer Typ mit langen Haaren, also so ein Mensch, der schon rein Äußerlich jeder Schwiegermutter gefällt! Doch Gestern „lungerte“ ein Mensch mit dem Bass um den Hals auf der Bühne rum, der gar keinen Haarschnitt hatte, weil sich schlicht keine Haare auf dem Kopf befanden. Nachdem man mich, nach dem Schock, mit ein paar Bier wiederbelebt hatte, erkannte ich plötzlich, dass es doch unser guter, alter Kriki- Bassist war, der dort auf der Bühne stand. Wie kann man so etwas tun? Als ich zur Konzertpause nachfragte, beteuerte er zwar, dass er das „freiwillig“ getan hat, wegen Haarspliss(so etwas haben Männer nicht!), aber wir Ehemänner wissen, wer hinter solchen „Untaten“ sitzt…
Nun zu den angenehmen Dingen des gestrigen Konzertauftritts. Ein geiler Auftrittsort in einer idyllischen Umgebung, ein Kleinod im Vogtland, und dazu Krippelkiefernmusik! Mehr braucht man eigentlich nicht zu schreiben. Da kann sich jeder vorstellen, wie genial das war. Aber es gab einige Dinge, die man noch einmal näher beleuchten sollte. Die Band hat am Freitag in Zwickau geprobt. Nun werden viele sagen, was ist denn da los, die Kiefern und proben, das ist ja mal was ganz Neues. Ja, sie haben es getan und man hat es auch bei einigen Liedern gehört! Also, um es mal diplomatisch auszudrücken: Liebe Krippelkiefern! Macht es wie immer und setzt auf Altbewährtes, lasst das proben weg! Wie gesagt, einige Songs klangen Gestern irgendwie…naja, eben Anders.- Da die Krippelkiefern ja eine optische Band sind, sahen sie nach der Probe auch rein Äußerlich ziemlich Müde aus. Da helfen dann auch keine dunklen Sonnenbrillen…
Wie schon gesagt, das war nur bei einigen Liedern, die Meisten Songs(die ihr sicher nicht geprobt habt)sind in der schönen „kultur.tenne“ akkustisch sehr gut rübergekommen. Und wenn es der Veranstalter beim nächsten Mal schafft 1 bis 2 Plakate als Werbung aufzuhängen, werden die 3leeren Stühle von Gestern auch noch besetzt sein…
dor Harti
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Ein paar Gedanken zu den 2 Konzerten am 20.und 21. Mai in Freiberg und in Kirchberg
Das vergangene Wochenende war sozusagen der Auftakt zu turbulenten Krippelkiefernveranstaltungen, die uns in der nächsten Zeit Schlag auf Schlag erwarten. Ein Konzert jagt das andere und eine Premiere folgt auf die nächste. Da erwarten wir mit viel Spannung die Premiere des Theaterstücks „Geisterspuk am Hirtstein“, wo wir die Kiefern auf der Bühne erleben dürfen. Sie werden dort nicht nur ihre schauspielerischen Fähigkeiten zeigen, sondern es werden in dem Stück viele neue Lieder präsentiert. Der „Buschfunk“ vermeldet, dass ein paar hammergeile dabei sind, die Hitpotential haben sollen. Nicht vergessen wollen wir die Filmpremiere „Urlaub von Hartz IV - wir reisen in die DDR“ am 9. Juli im Naturbühne Schwarzenberg. Dazwischen sind immer wieder Konzerte an den verschiedensten Orten. Bei jedem Konzert interpretieren die Krippelkiefern auch die Lieder von Anton Günther, um an unseren Heimatdichter zu gedenken und sein Erbe zu bewahren. Nicht umsonst nennt man die Kiefern, die wahren Enkel von Anton Günther. Nein wär unser großer Heimatdichter am 5. Juni 135 Jahre alt geworden und der uns allen Bekannte Steffen Kindt vom Erzgebirgsensemble Aue, hat am 22. Juni eine Veranstaltung zum Gedenken an Anton Günther im Kulturhaus Aue gemacht. Es wurden Musiker eingeladen, die das Erbe von unserem Heimatdichter bewahren. Unter anderem so klangvolle Namen wie die Auer Klippelmaad & Musicado, der Männergesangsverein "Orpheus" aus Breitenbrunn, De Schramm-Mäd aus Annaberg-Buchholz, Frank Mäder und De Bargwurzeln. Wer die Leute kennt, dem möchte ich hiermit schon einmal gratulieren! Lieber Steffen Kindt, wenn Sie eine Veranstaltung zu Ehren von Anton Günther machen und dabei aus jedem Erzgebirgsdorf jemanden einladen, der irgendwie ein Lied von Günther interpretiert oder mal gehört hat, muss ich Sie fragen: Haben Sie da nicht eine Band vergessen einzuladen, Herr Kindt?- Sorry, aber man darf ja mal höflich nachfragen.
So, nun noch einmal kurz etwas zu Freiberg. Die „Alte Mensa“ ist wirklich eine geile Location, wo man vielleicht öfter mal etwas machen sollte. Mich hat auch gefreut wie viele Fans es im Osterzgebirge gibt. Bitte nächstes Jahr wiederholen! Eure riesige Bar ist natürlich etwas ganz Besonderes- Danke ihr wart nette Gastgeber, da kommt man gern wieder.
Die Veranstaltung in der „Ameise“ in Kirchberg ist ja eigentlich schon eine Traditionsveranstaltung. Viele Fans aus Kirchberg um Umgebung die sich jährlich dort treffen, aber auch viele neue Gesichter konnte ich dieses Jahr ausmachen. Es war herrliches Wetter und die aufgestellten Bänke und Tische vor der Gaststätte luden während der großen Konzertpause zum hinsetzen ein. Viele Gäste wollten dann auch während dieser Pause ihr Getränk mitnehmen, um dort Platz zu nehmen. Das dachten Sie zumindest- Lieber Veranstalter, wenn ich dann am Ausgang gesagt bekomme:“Das Bier kannst du mitnehmen, aber das Glas wo das Bier drin ist, darfst du nicht mit vor die Tür nehmen.“, komme ich mir als Gast schon etwas verarscht vor. Mensch Leute, die Gläser hätte garantiert niemand geklaut und wenn man so schöne Tische und Bänke vor seinem Lokal stehen hat, dann sollte der Gast auch sein Bier darauf abstellen dürfen.
dor Harti
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...zu den Theaterproben in Marienberg "Geisterspuk am Hirtstein"
Was passiert eigentlich, wenn ein Berufsautor versucht sein geschriebenes Theaterstück auf die Bühne zu bringen? Er wird natürlich alles dafür tun, dass seine Vorstellungen über das Stück auf der Bühne umgesetzt werden, wenn er gleichzeitig dieses Stück auf der Bühne inszeniert. So stellt man sich das vor und so ist es auch sicher auf den vielen Bühnen dieser Welt. – So dachte sich das sicher auch der Autor Axel Poike aus Berlin, als er ins Erzgebirge reiste, um hier sein Stück auf die Bühne zu bringen. Er hatte im Vorfeld an alles gedacht und alles organisiert-Bühne, Laienschauspieler, Profischauspieler und auch an Musiker, die sein Stück musikalisch aufwerten sollen. Was der Herr Poike nicht bedacht hatte, wenn diese Musiker Krippelkiefern heißen, ändern sich die Prioritäten! Und die Krippelkiefern wären wohl nicht die Krippelkiefern, wenn sie nicht so einem Theaterstück ihre Ideen und ihren Kriki- Stempel aufsetzen würden. An dieser Stelle muss man einmal eine Lanze für unseren Autor aus Berlin brechen. Er wollte und will das Stück unbedingt mit den Kiefern aufführen. Davon konnten ihn auch keine Polizeikontrollen und andere Eskapaden(die hier nicht erwähnt werden dürfen)abbringen. Kurz gesagt, der Axel Poike ist ein positiv Verrückter, anders würde sicher auch nur schwer funktionieren. Und wenn 2 Verrückte(Kiefern und Herr Poike) sich gegenseitig akzeptiert haben, kann die Zusammenarbeit nur sehr fruchtbar sein! Dem Erfolg des Bühnenstückes „Geisterspuk am Hirtstein“ steht aus dieser Sicht also nichts mehr im Weg. Wir können uns also auf eine spannende, lustige und musikalisch perfekte Premiere am 24. Juni 2011 in Marienberg freuen.
dor Harti
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Aus gegebenem Anlass und die Frage einiger Leute an mich, „…Warum ich de schu wieder auf einem Krippelkiefernkonzert bin“
Zwei Konzerte in 24 Stunden sind für die Krippelkiefern ja nun nichts Ungewöhnliches, in diesem Zeitrahmen haben die Jungs auch schon mehr geschafft! Aber die 2 Konzerte haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen, weil sie nicht hätten unterschiedlicher sein können. Ich meine dabei speziell den Ort und das Publikum beim jeweiligen Konzert. Vorweg- Beide Konzerte waren geil und stimmungsmäßig vom Feinsten, aber darum geht es mir heute eigentlich gar nicht. Da ich immer noch unter dem Eindruck dieser beiden Events stehe, sind mir eigenartigerweise heute völlig andere Gedanken durch den Kopf „geschossen“. Warum verbringe ich eigentlich meine recht wenige Freizeit immer wieder bei Krippelkiefernkonzerten? In meinem doch schon weit fortgeschrittenem Alter fängt man ja an, sich Gedanken über seine Zeitplanung zu machen, weil rein statistisch Gevatter Tod schon mehr als die halbe Wegstrecke zu mir zurückgelegt hat. Die Antwort warum ich doch recht häufig meine Freizeit bei Kiefernkonzerten verbringe, und was mich an dieser Musik immer wieder fasziniert haben mir diese 2 Konzerte auch noch einmal klar vor Augen geführt. -Scheiße, ich merke gerade das wird heute sehr philosophisch, aber muss auch mal sein. Ja, um den Gedanken weiterzuführen, also Freitag relativ Großer Saal und ein wunderschön gemischtes Publikum, was das Alter betrifft. Am Samstag ein Konzert in einer sehr kleinen Location vor einem sehr jungem, alternativ denkendem Publikum. Die „Macher“ des „neuen Konsulat“ in Annaberg haben da etwas Schönes aufgebaut, was mich von der Idee her sehr angesprochen hat und was meine Hochachtung verdient. Eine „Trutzburg“ mitten im Erzgebirge, die einer überkommerziellen Gesellschafft, alternative Wege geht. – Und genau das ist es auch, was die Faszination „Krippelkiefern“ für mich ausmacht. Da ist die Musik, die ein Publikum aller Altersstrukturen anspricht und Generationsgrenzen verschwinden lässt und der Samstag hat mich wieder einmal an einen Ort geführt, den ich ohne die Krippelkiefern sicher nie in meinem Leben kennengelernt hätte. Das macht eben für mich die Spannung aus, wenn ich zu einem Konzert der Kiefern gehe. Ich weiß dass ich gute Musik zu hören bekomme, aber ich weiß nie genau was mich Ort erwartet. Und dann trifft man dort Menschen und Leute die die gleiche „Macke“ haben. Und mit diesen „Bekloppten“ verbringe ich gern meine wenige Freizeit.-
dor Harti
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Das war eine sehr würdige Jubiläumsveranstaltung, die Gestern traditionell in Bernsbach stattfand! Schon zum 5. Mal fand die Kultveranstaltung „Antifasching“ mit der Kultband aus dem Erzgebirge statt. Auch der Veranstalter würdigte dieses Jubiläum, indem man statt der oft eintönigen Begrüßungsrede, das Publikum musikalisch begrüßte. Danke an die beiden Interpreten, Henrik und Alex. Aber jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen ihr zwei- da habt ihr Maßstäbe gesetzt und das erwarten wir nächstes Jahr natürlich wieder
von euch. :-))
Neben den üblich „Verdächtigen“ im Publikum konnten die „Kiefern“ auch wieder viele neue "Gesichter" begrüßen. Diese Leute mussten sich an diesem Wochenende oft entscheiden, ob sie zu einer dieser langweiligen Karnevalsveranstaltungen gehen oder mal etwas anderes zu machen. Das „Andere“ war für viele an diesem Wochenende das Kiefernkonzert in Bernsbach! Und wenn man sich dann mit diesen Leuten unterhält, nach diesem geilen Konzert, und diese Leute dann sagen, dass sie die Textzeile aus einem Krikilied jetzt erst richtig verstehen(„…lieber Krippelkiefern Live als irgendeine andere Sach“)nachdem sie die Band das erste Mal Live erlebt haben, kann man nur jedem noch einmal sagen, ihr müsst unbedingt einmal ein Konzert besuchen. Natürlich ist diese Anliegen für viele schwer, da sich 99% aller Leute im Internet über Aufspieltage und Aktuelles im Internet informieren. Da muß man sagen, das die Krippelkiefern zur Zeit einen doch sehr bescheidenen, oder um genauer zu sein einen recht traurigen Internetauftritt bieten. Für mich, als bekennender Fan dieser Band, ist das nicht nachvollziehbar. Da gibt es Auftrittstermine, die nicht auf der Homepage erscheinen und es gibt auch viele neue Fanartikel, die auch auf der Homepage der „ Kiefern“ nicht zu finden sind. Ich meine, dass sich die Band an dieser Stelle mal Gedanken machen sollte! -wie gesagt, das ist meine Meinung und da die Band über sich selber sagt, man sei eine optische Band, gehört eben auch ein ordentlicher Internetauftritt zur Optik. Diese Kritik hat aber nichts mit dem geilen Abend in Bernsbach zu tun, denn jeder Gast im ausverkauften Saal, hat es nicht bereut, seinen Samstag bei dieser Veranstaltung zu verbringen. Aber wenn an einem Abend alles passt(Musik, Publikum, Stimmung) lässt sich Kritik leichter anbringen….
dor Harti
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18.2.2011 Rittersgrün "Plumbum"
Ein Potpourri bunter Melodien erklang am Freitag in der Gaststätte „Plumbum“ in Rittersgrün. Die Gäste der Veranstaltung schunkelten zu diesem bunten Strauß der Volksmusik und das schon etwas betagtere Publikum schwelgte in Erinnerung an die gute alte Zeit. Erwartungsgemäß hatten die Rettungssanitäter an diesem Abend alle Hände voll zu tun, da bei vielen Gästen die Herzschrittmacher überansprucht waren.
- Oh Gott, so wäre es sicher geworden, hätten die Leute des „Plumbum“ Florian Silbereisen mit den Amigos zu ihrem Bockbierfest eingeladen. Da die Leute des „Plumbum“ aber Geschmack haben, was man auch an der tollen Einrichtung dieser Gaststätte sieht, wurden die „Krippelkiefern“ traditionell für diesen Abend engagiert. Wie immer war diese Veranstaltung schon im Vorfeld ausverkauft, sodass leider viele die neue Live-Show der Kiefern nicht miterleben konnten. Deshalb an alle, die nicht dabei sein konnten hier ein paar überlebenswichtige Tipps, bei Live- Auftritten der Kiefern im Jahr 2011.
Wer in der ersten Reihe sitzt, lebt noch gefährlicher als in den letzten Jahren! Wer Sterni `s „Beuteltanz“ beim Konzert ohne größere Verletzungen überstanden hatte, atmete durch. Die entstandenen Platzwunden könnten meist Vor- Ort versorgt werden. Das ist „Kindergeburtstag“. Ab jetzt besteht die Gefahr, dass man sich in den vorderen Reihen Verbrennungen 3. Grades holen kann. Die Kiefern arbeiten ab jetzt mit pyrotechnischen Einlagen a la Ramstein. Das heißt, Flammen schlagen dem friedlichen Konzertbesucher der 1. Reihe entgegen. Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn die Fankollektion der Krippelkiefern in Zukunft auch feuerfeste Mützen und Asbestunterwäsche umfasst.
dor Harti
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Erstes Konzert 2011: Hundshübel "Goldener Hirsch"
Vor dem Konzert in Hundshübel waren die Krippelkiefern im Studio in Eibenstock , um ein paar neue Lieder zu proben. „Traditionell“ kam es im Studio wieder mal zu einer Bandauflösung, was für Außenstehende sicher sehr dramatisch klingt, freut aber die meisten Fans! Einige werden jetzt sicher sagen, dor Harti hat wohl seine Tabletten am Wochenende nicht genommen, wieso freut das die Fans, wenn sich die Krippelkiefern auflösen? Also kurze Erklärung. Die Kiefern haben sich schon oft aufgelöst - also Stundenweise, manchmal nur ein paar Minuten, was ihnen zu diesem Zeitpunkt sicher auch Ernst war - ABER, wir wissen, dass die Krippelkiefern nach so einer „Auflösung“ immer in eine unwahrscheinlich kreative Phase ihres musikalischen Schaffens eingetreten sind. Die Besten Lieder der Kiefern sind nach den „Auflösungen“ entstanden. Sterni hat dieses Phänomen Gestern beim Konzert mit folgendem Satz beschrieben: „Wir sind der Krise entstiegen, wie Prometheus aus der Asche!“ – Es war zwar der gute, alte Phönix, aber wir wissen was uns der Künstler damit sagen wollte! Ohne dass ich hier den Nostradamus spielen will, aber ich sage euch hiermit ein kreatives Krippelkiefernjahr 2011 voraus. Lassen wir uns überraschen. –
So, noch mal zum gestrigen Konzert. Nachdem jemand dem Veranstalter gesagt hat, dass die „Metallgitter“ an der Wand Heizungen sind und diese dann auch in Gang setzte , gingen die Minusgrade im Saal auch langsam in den Plusbereich des Thermometers über. So ist auch zu erklären, wieso einige Konzertbesucher auf den Fotos so „unterkühlt“ wirken. Einen Vorteil hatte das aber, das Bier hatte immer die richtige Temperatur. Nachdem das Eis (im wahrsten Sinne des Wortes) gebrochen war, stieg die Stimmung von Lied zu Lied. Als Fazit kann man sagen, das das Auftaktkonzert 2011 im „Iglu“ von Hundshübel nicht das Beste der Kiefern-, aber das Beste 2011 war.
dor Harti
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18.12.2010 Lichtentanne "Sankt Barbara Kirche"
Ein wunderschönes Konzert in der altehrwürdigen Kirche „Sankt Barbara“ fand am vergangenen Samstag statt. Die Akustik in diesem Gebäude ist einfach der Wahnsinn, was auch alle Besucher des ausverkauften Konzertes bestätigten. Ein Publikum, was sicher zu 80% aus Zwickau kam und für viele der Anwesenden war es das erste Kriki- Konzert, was sie erleben durften. Unter diesen Voraussetzungen liefen die Krikis musikalisch und auch in Ihren Dialogen zwischen den Liedern zu Höchstform auf.
Für mich privat war der musikalische und emotionale Höhepunkt des Abends, das neue Fußballlied der Kiefern. Vor dem Lied wurde dem Publikum der Text des Liedes noch auf hochdeutsch erklärt und wie nicht anders zu erwarten gab es vereinzelte Buh-Rufe vom Zwickauer Publikum. Ein Lied, was von Fußballzweitligisten Erzgebirge Aue handelt, vor Zwickauer Publikum zu spielen ist schon mehr als mutig, wenn man die Rivalität der beiden Städte Zwickau und Aue kennt. Die Super Stimmung drohte ganz zu kippen als der Bassist der Krikis, aus seiner fußballerischen Unwissenheit heraus, mit folgenden Satz noch einen draufsetzte: „ Naja, Zwickau soll früher ja auch mal eine Fußballmannschaft gehabt haben“! Nach diesem Satz hätte man die berühmte Stecknadel fallen hören können! Doch es blieb friedlich. Als die Krippelkiefern nun endlich das Lied vortrugen, passierte etwas was wahrscheinlich nur gute und ehrliche Musik vermag- Nach anfänglicher Skepsis sang das ganze Zwickauer Publikum geschlossen den Refrain mit: „Ole, Ole mei FCE“! Ich muß zugeben, das mir als bekennenden FCE Fan, wie der Volksmund so schön sagt, ganz warm in der Hose wurde. Diese Gefühle hat man ja in meinem Alter nicht mehr oft- Mein Dank geht daher an das Publikum und an die Krippelkiefern- Ihr habt einen alten Mann sehr, sehr glücklich gemacht an diesem Abend.
dor Harti
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Weihnachtstour-„Das Hardcore Wochenende“
Schneeberg – Eubabrunn – Zwickau – Lößnitz innerhalb 42 Stunden!
Als ich Sonntag mit voller Vorfreude das Gartenheim in Lößnitz betrat, war ich etwas verwirrt. Sollten hier jetzt nicht „De Krippelkiefern“ spielen? Wo waren die 4 Musiker, die ich am Freitag noch voller Elan und in bester Konstitution in Schneeberg im Gasthaus „Zur Sonne“ gesehen hatte? Stattdessen sah ich 3 müde und in wenigen Stunden gealterte Männer und der 4. war gar nicht mehr dabei. Hoffentlich hatte den der Stress nicht schon dahingerafft war mein erster Gedanke. Ich blickte mich verzweifelt um und suchte einen Notarzt oder wenigstens ein paar Krankenschwestern, die mit Sauerstoffmasken und mit Beatmungsmaschinen für den Notfall hätten die Jungs retten können. Aber im überfüllten Gartenheim war waren keine Rettungskräfte zu sehen, nur ein sehr erwartungsvolles Publikum. Nun sagen sicher viele, warum machen die denn so viel Auftritte innerhalb so kurzer Zeit, wenn sie es nicht durchhalten? Stopp an dieser Stelle, das lasse ich nicht gelten. Die Kiefern machen dieses Hardcore Wochenende jedes Jahr und sahen auch zum Abschluss beim Ferry immer noch aus wie das blühende Leben. Na dann will ich mal versuchen, etwas Ursachenforschung zu betreiben. Leute, die Jungs sind jetzt alle verheiratet und die Männer unter uns wissen was das bedeutet. Ich will jetzt nichts gegen unsere lieben Ehefrauen sagen(das verbietet mir schon meine eigene), aber nach der Hochzeit ändert sich für uns Männer eben sehr vieles. Aber das werten wir mal zu einem späteren Zeitpunkt aus.
Nun muß ich aber zugeben, dass meine Befürchtungen umsonst waren. Die Jungs legten zum Abschluß beim Ferry genauso ein schönes Konzert hin, wie schon am Freitag in Schneeberg. Leider waren ein paar Leute anwesend, die den gleichen IQ wie mein Badewannenstöpsel haben, was aber auf die gute Stimmung keinen Einfluss hatte. Vielleicht hätten diese Leute mal auf die Texte der Band hören sollen, aber wie schon gesagt um die Texte verstehen zu können, braucht man eben auch eine gewisse Gehirnmasse.
Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Hardcore Wochenende im nächsten Jahr und werde die physische Konstitution der Krippelkiefern genau im Auge behalten. Sollte keine Besserung eintreten, ist ein ernsthaftes Gespräch mit den Ehefrauen unabwendbar :-))
dor Harti
Anmerkung Verlag:
Mein lieber Harti!
I. V. für alle (Musiker)Frauen stelle ich fest; wenn es UNS - die Frau im Allgemeinen und im Besonderen - nicht gäbe, würdet Ihr Männer nicht nur ziemlich alt aussehen, sondern auch ohne Sinn und Verstand ständig zu schnell Auto fahren, Euch fortwährend betrinken und viel zu viel gegrilltes Fleisch essen ... würden wir nicht ständig auf Euch Acht geben, würdet Ihr gnadenlos zu Grunde gehen!
... da wird gemuggt bis der Arzt kommt, aber daheim jammern und leiden, und wer bringt den Mann - im Allgemeinen (das Besondere !) wieder auf die Beine?
WER???
Richtig, die Ehefrau! An dieser Stelle grüße ich die Adeline, die Sina und die Lilly!
Harti, mein Freund; laß Dir gesagt sein ... die Ehe ist für Euch Männer, wie die der Rettungsring am Sprungturm ... unabdingbar!
Beste Grüße
die Romy *verh. Horn
*Tobias, ich liebe Dich!
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„Adners Gasthof“ Breitenbrunn- Auftakt der Weihnachtstour am 27.11.2010
Nachdem sich De Krippelkiefern am Freitag traditionell an einen geheimen Ort in den Wäldern des Erzgebirges zurückgezogen hatten, um Kraft und Inspiration für die Weihnachtstour zu tanken, fand gestern nun der offizielle Auftakt besagter Tour in Breitenbrunn statt. Es gibt da viele Gerüchte und Sagen, was De Krippelkiefern an diesem Freitag vor der Weihnachtstour auf dem Erzgebirgskamm treiben, da dieser „Ritus“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Es wird wohl der Geist von Anton Günther beschworen, um Kraft und Inspiration für die Tour zu sammeln. Ein Bandmitglied soll dabei sogar ein Getränk zu sich nehmen, das nach einem alten druidischen Rezept in Irland oder in Schottland hergestellt wird. Inoffizielle Quellen berichten sogar, dass sich die Jungs in eine solche Extase spielen, dass teilweise ihre Instrumente zerstört werden. Wie bizarr diese Gerüchte auch klingen mögen, eines steht jedenfalls fest- zum offiziellen Auftakt ihrer Tour Gestern in Breitenbrunn, legten die Jungs ein geiles Konzert hin! Mit der Richtigen Mischung aus alten und vielen neuen Liedern, war es ein voll gelungener Auftakt der Weihnachtstour.
Wie aktuell die Liedtexte der Kiefern sind, wurde mir beim Lied „De biese Stell“ schmerzhaft vor Augen geführt. Die 3 in diesem Lied besungenen Weiber standen an diesem Abend leider nicht im Dorf oben, sondern saßen mir am Tisch genau gegenüber. Und genau wie im Lied besungen, haben die sich den ganzen Abend „das Maul zerrissen“! Da ich ein schönes Konzert erleben wollte bat ich eine der Damen höflich doch bitte den Raum zu verlassen, aber ich hatte keine Chance- meine Frau wollte einfach nicht gehen…
dor Harti
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„Moosheide“ am 20.11.2010
Wenn im Wald zwischen Grünhain und Zwönitz plötzlich massenhaft Autos parken, kann das nur 2 Ursachen haben: 1. Frau Merkel verteilt Ihre Wahlversprechen endlich ans Volk und zwar in Form von Bargeld oder 2. De Krippelkiefern spielen Live in der „Moosheide“! Da Frau Merkel Samstag keine Zeit hatte, da Sie noch ein paar Castor- Behälter in Ihrem Keller verstauen musste(man weiß ja nie, vielleicht kann man die noch mal gebrauchen kann) bleibt ja nur Punkt 2 als logische Konsequenz übrig.
Vor seit Wochen ausverkauften Haus probten de Kiefern den „Ernstfall“. Der Ernstfall ist für De Krippelkiefern jetzt keine hysterische Übung wegen der bösen „islamischen Terrorgefahr“, sondern die Probe für die bevorstehende Weihnachtstour, die sie traditionell an viele Orte unseres Erzgebirges führen wird. Vorab muss ich sagen, es war eine sehr gelungene Generalprobe und die Stimmung kochte vom ersten Lied an, sodass man Angst haben musste das die frisch renovierte „Moosheide“ förmlich auseinanderfällt. Viele neue Lieder wurden gespielt, wobei die Band da aufpassen muss, das die Mischung zwischen alt und neu stimmt, wenn im Publikum viele Leute sitzen, die die neuen Lieder natürlich noch nicht kennen können.
Was die Krippelkiefern zur Zeit in Ihrem Privatleben so bewegt erzählte der Frontmann der Kiefern „Sterni“ dem Publikum zwischen 2 Liedern. Da wurde doch entdeckt, dass es Tiere mit 2 Penissen gibt und wie ungerecht doch die Natur ist, dass uns Menschen das nicht gegeben ist! Die „Dinger“ würden ja bei häufiger Benutzung auch leicht mal abbrechen und da wäre es ja gut wenn MANN da Ersatz hat. Lieber Sterni, wir Männer fühlen mit schmerzverzerrtem Gesicht mit dir und hoffen dass die moderne Medizin dir in diesem wirklich extremen Fall helfen kann. Aufgrund dieses wirklich dramatischen Berichtes, habe ich spontan dann auch Samstagnacht noch ein ernsthaftes Gespräch mit meiner Frau geführt und einen Jahresplan ausgearbeitet, den sie dann auch unterschreiben musste! Schließlich geht es ja hier um meine Gesundheit….
dor Harti
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Ein paar „ernsthafte“ Gedanken vor der „Weihnachtstortour 2010“
Schon wieder ist ein Jahr um, das merkt man immer, wenn in diversen Supermärkten kurz vor Weihnachten die Ostereier in die Regale geräumt werden- oder man merkt es daran, das die Weihnachtstour der Krippelkiefern beginnt. Ich freue mich jetzt schon wieder auf diese Tour, da diese Tour für mich noch höher zu bewerten ist, als der eigentliche Höhepunkt „Lokschuppen“. Ich mache dann auch immer privat ein bisschen Werbung für die Tour und werde dann häufig immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert, die einfach nur auf nervig sind. Die häufigste Reaktion:“ Ach ja „De Krippelkiefern“, hab ich schon mal gehört, die machen doch so was wie de“Randf…..“ ! Nein, machen die eben nicht! Die Kiefern fahren nicht mit ihrer Oma in de Tschechei und der Sterni steht auch nicht am Grill. In den Liedtexten der Kiefern geht es um Menschen, die wir alle kennen. Jeder hat in seinem Bekanntenkreis ein „Annl“ oder in der Nachbarschaft einen „Walter“. Die Kiefern zeigen in ihren Liedern den wahren Alltag der Menschen im Erzgebirge auf. Deshalb an Alle die noch auf keinem Krippelkiefernkonzert waren: Kommt einfach mal unvoreingenommen zu einem Auftritt bei der Weihnachtstour. Lasst die Lieder auf euch wirken und ich verspreche euch, einen Abend an dem ihr Lachen und Feiern werdet-aber auch viel Nachdenken und vielleicht auch ein Tränchen verdrücken werdet. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schönes Weihnachtsfest!
dor Harti
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3 Talsperrenmarathon Eibenstock 18.09.2010
Teert und federt mich, stellt mich an den Pranger oder schickt mich nackt mit rotem Schleifchen zu Guido Westerwelle! Ja, ich habe das verdient, denn ich war auch einer dieser Leute die immer der Meinung war, das Krippelkiefernmusik und Bierzelt irgendwie nicht zusammenpasst. Aber gerade in Eibenstock, einem Dorf, wo man normalerweise nach 18.00 Uhr nur nach das Rauschen des Windes hört, wurde ich eines Besseren belehrt!
Wer hätte gedacht, das dieser kurzfristig angesetzte Termin, ohne Werbung soviel Leute anziehen würde, die einfach nur Bock haben geile Musik zu hören und zusammen zu feiern.
Aber das war noch nicht alles, da ist die Stimmung auf dem Höhepunkt und man denkt das ist ja ein geiler Abend, da setzten "De Krippelkiefern" noch einen drauf! Da kommt es tatsächlich zu einer nicht geglaubten musikalischen Weltpremiere und mein Doppelkinn schlägt endgültig auf dem kalten Bierzeltboden auf: Da spielen die doch tatsächlich ein Fußball-Lied, was ich nie für möglich gehalten hätte-Danke, einfach nur genial und geil.
Das ist auch einer der Gründe, warum sich ein Besuch bei einem Kriki-Event immer lohnt, egal wie viel Konzerte man schon miterleben durfte, jedes Konzert ist anders und man weiß nie was einen erwartet, deshalb sollte man auch so wenig wie möglich verpassen.
dor Harti
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Lagerfeuer in Thalheim
Lagerfeueratmosphäre mit Livemusik- wer wird bei diesen Gedanken nicht etwas romantisch? Wenn dann noch "De Krippelkiefern" zu so einer Veranstaltung spielen, ist ein geiler Abend schon vorprogrammiert! Da die Band aber nichts dem Zufall überlässt, bereiteten sie für die Anwesenden ihren berühmt, berüchtigten "Krippelkiefernbiergulasch" zu. Diese sagenumwogene Speise wird von den "Kiefern" selbst zubereitet und gibt es nur zu besonderen Anlässen. Das genaue Rezept wird von Ihnen streng gehütet und nur mündlich innerhalb der Band weitergegeben. Selbst Anfragen von Alfred Biolek nach dem Rezept werden von den "Krippelkiefern" abgelehnt. Das einzige, was zur Zubereitung dieser gar köstlichen Speise durchgesickert ist, ist die Tatsache das Unmengen an Bier benötigt werden. Deshalb ist auch zu beachten, das man nach Genuss dieser Spezialität mindestens 10 Stunden kein Auto fahren sollte! Gerüchte, das übermäßiges essen dieses Gulasches zu kurzzeitiger Blindheit führen kann, gehören aber ins Reich der Legenden. Im gestrigen Selbstversuch war ich nach 3 Portionen der deutschen Muttersprache noch einigermaßen mächtig und das mit dem Augenlicht legte sich heute Morgen auch wieder...
dor Harti
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"Von Kap Arkona bis zum Fichtelberg."
Es soll ja Leute geben, die " De Krippelkiefern" gern auf eine Insel verbannen würden. Die gute Nachricht für diese Leute ist, ja ihr habt es geschafft.- De Kiefern waren komplett auf der Insel Rügen am Wochenende! Nun die schlechten Nachrichten für diese Leute:
1. Sie dürfen die Insel wieder verlassen und zwar wann sie wollen!
2. Sie haben dort ein Konzert gegeben und wurden von "Eingeborenen" und von Urlaubern aus ganz Deutschland frenetisch gefeiert.
3. Die erzgebirgische Mundart und Kultur wurde sozusagen nach Norddeutschland eindrucksvoll transferiert.
Wer nun denkt die "Fischköppe" haben ja gar nichts verstanden, was da gesungen wird hat teilweise Recht. Am Anfang war es sicher schwer für unsere "Nordlichter" die Texte zu verstehen, aber was soll ich sagen, nach 4-5 "Köm" haben die sogar fließend erzgebirgisch mitgesungen. Gute, ehrliche Musik setzt sich eben über alle Sprachbarrieren hinweg! Einheimische haben mir erzählt, das sie sich noch dunkel erinnern können, dass vor zig Jahren schon einmal so eine "Band" bei Ihnen war. An den Namen konnten sie sich leider nicht mehr erinnern-irgendwas mit "Rand" sagte einer zu mir. Die Folgen waren fatal! Die Inselbewohner wollten spontan den Rügendamm sprengen, damit kein Fremder ihre Insel mehr betreten kann und "so etwas" nicht mehr passiert. Wie gesagt wurde mir so erzählt.
Ich denke da haben " de Kiefern" kulturell wieder viel gerade gerückt und wir Erzgebirger sind nun auch wieder sehr gern dort gesehen.
Warum"Von Kap Arkona bis zum Fichtelberg" in der Überschrift steht fragen sich vielleicht einige- Leute am 29.08. 14.00 Uhr spielen "De Krippelkiefern" im Fichtelberghaus und so schließt sich dann der Kreis-FAST- aufgrund des genialen Konzertes auf Rügen hagelte es gleich Einladungen für nächstes Jahr. Ich hoffe ich verrate kein Geheimnis, das die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass "de Kiefern" nächstes Jahr wieder auf Rügen spielen! Überdenkt also Eure Urlaubsplanung! Eigentlich waren wir doch alle schon lange nicht mehr an der Ostsee......
dor Harti
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Eindrücke – Sommernacht 2010 am 24. Juli in Schwarzenberg
Volles Haus geiles Ambiente, alles wartet bis es los geht.
Der Hausmeister und die Mikosch Mama halten in gewohnter Manier Ihre Einführungsreden.
Los geht es mit der Seeräuber Jenny, vorgetragen von Karli und einer Solistin deren Nahmen ich nicht kenne (Anmerkung Verlag: Herdis Klarmann aus Schwarzenberg) Karli hat sich extra ein Arrangement auf der Gitarre dazu ausgedacht. Gut gemacht, aber vom Text her für manche etwas schwere Kost.
Sterni stimmt mit der Geigerin der Gruppe Unartig aus Jena das Lied (ich hab die Nacht geträumet) an. Bemerkenswert: die Gruppe wurde von Anfang an in die Darbietungen der Krikis eingebunden, was zum vollen Gelingen des Abends beitrug.
Wobei sie natürlich auch bei einem Solo Ihr Können unter Beweis stellen konnten.
Im weiteren Verlauf des Liedes kommen die anderen Bandmitglieder in Seeräuberverkleidung auf die Bühne und stimmen mit ein.
Es kündigte sich ein stimmungsvoller Abend an.
Einziger Wermutstropfen: Torsten, der wieder dabei war, kündigte bei seinem Lied (der 32.Mai) seinen Rücktritt von der Band an.
Obwohl die Stimmung schon super war, kochte sie nun über und die Fans tanzten wie wild vor der Bühne. Spätestens bei (heit ohmd besauf ich mich allaa) musste wohl Torsten, ob der Stimmung der Fans, der Gedanke gekommen sein, ob seine Entscheidung richtig war.
Ein weiterer Höhepunkt war die Seefahrerballade.
Ein Fan aus Franken!!! der ein Fass trug, voran, das von Erwin als Trommel benutzt wurde, zogen die Krikis durch den ganzen Lockschuppen.
Toll was die immer für Einfälle haben.
Natürlich war auch Niels wieder dabei und konnte beim Hutzenstübelmadl zeigen was er auf der Mundi drauf hat. Klasse war das Mundi – Duett mit Torsten, was beiden sichtlich Spaß machte.
Natürlich ging auch dieser Abend gegen Null Uhr nicht ohne Zugabe Rufe vorbei.
Beim Kriki – Rap hatten alle Musiker bei einem Solo noch ein mal Gelegenheit ihr Können zu zeigen. Novum: Karli und Erwin zusammen an den Percussion. Total geil!!!
Bei He Jo war die Stimmung noch einmal auf dem Höhepunkt und es war ein wildes Getanze und Gedränge vor der Bühne. Was einige Fans aus Platzmangel zum Crowdsurfing veranlasste.
Ein wunderbarer Abend.
Alles war klasse, Lockschuppen, Verpflegung, Technik Musik.
Allen Beteiligten die zu diesem großartigen Abend beigetragen haben unser großes Lob.
Die Fans
i. V. für Harti (der mit seiner Familie zur Rotweinkur in Ungarn weilt!)
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De Krippelkiefern beim Open Air Festival Oettersdorf 2010
Zum 19. Mal fand nun das Open Air Festival in Oettersdorf statt. Etablierte Bands wie zum Beispiel Fiddlers Green, Freygang, Skeptiker, Engerling, Pothead spielen auf und bringen ihre Fans aus ganz Deutschland mit. Dieses sehr fachkundige Publikum reist an um ein geiles Wochenende zu haben und dabei gute Musik zu hören. Das Gehör für Gute, ehrliche Musik ist bei diesen Leuten noch nicht durch die Mainstreamdauerbeschallung von kommerziellen Radio- und TV-Sendern versaut! Die Bands die aufspielen sind den meisten seit Jahren bekannt- aber dieses Jahr ist da eine Band, die aus den Tiefen des „Miriquidi“ kommt und die kommen nicht allein, sondern die bringen einen echten Bergmann mit, der bei 40Grad im Schatten mit voller Bergmannsuniform auf der Bühne steht!
„Wer ist denn das? Wie heißen die? Wo sind die her?“ fragten viele Ihren Nachbarn noch, aber schnell merkte das fachkundige Publikum, das Ihnen da nicht nur visuell was geboten wird, sondern das die Jungs da auf der Bühne richtig geile und ehrliche Musik anbieten und schnell füllte sich der Platz vor der großen Haupttribüne. Auch die Tontechniker kamen mehr ins schwitzen als Ihnen bei den Temperaturen lieb war- spätestens als der Sterni das erste mal die Bühne verlies, merkten die verblüfften Jungs schnell, das ein Kabelmikrofon nicht für einen Krippelkiefernauftritt nur bedingt geeignet ist, es sei denn man hat 100m Kabel dran.:))
Wenn hunderte Menschen, die zum 1. Mal krikikistische Musik Live hörten, mitsingen und mittanzen, wenn der Veranstalter spontan den von den Bands streng einzuhaltenden Zeitplan verlängert, dann kann man nur sagen es war riesiger Auftritt mit vollem Erfolg! Mein Dank geht hier auch noch einmal an den Veranstalter für die sehr gute Organisation und für den Auftritt im nächsten Jahr, wisst Ihr ja was ihrnoch organisieren müsst: Ein Funkmikrofon für den Frontmann von den Krippelkiefern... :-)) :-))
dor Harti
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Das war die (Antons-)Höhe, was sich Organisatoren der Veranstaltung in Antonshöhe geleistet haben. An kaltes Bier, kalte Bratwürste und kalte Schaschlik hat man auf jeden Fall gedacht, aber an den Rest nicht.- Wenn jemand lernen will, wie man ein Event NICHT organisiert und SCHLECHT promotet, der wende sich bitte an die Organisatoren der gestrigen (02.07.2010) Veranstaltung in Antonshöhe. Noch was, wir trinken alle gern mal a Flaschl Bier, aber blinde Aggressivität und Gewalt kennen wir bei Kriki- Konzerten nicht, das muss nicht sein. Jetzt zu den erfreulichen Dingen des Abends- Im „Fest“zelt spielten „De Krippelkiefern“ und retteten ihren zahlreichen Fans und Freunden den Abend durch einen schon gewohnt geilen Auftritt! Danke!!!
dor Harti
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24,00€ für ein samstägliches "Fantreffen" mussten "Freunde" der "Rand-........" löhnen , um die 3 Lederhosenträger in Ehrenfriedersdorf zu sehen. Dieser Betrag löst bei Krippelkiefernfans ein mitleidiges Kopfschütteln aus, denn sie konnten krikistische Musik am Wochenende 3 Mal kostenfrei genießen. Zwönitz-Schwarzenberg-Lößnitz, so sah der Tourplan am Wochenende für die" Kiefern" und auch für ihre Fans aus. Den Höhepunkt dieser Mammut-Tour war sicher der 5-stündige Auftritt auf dem Schwarzenberger Markt am Samstag. Zu diesem Konzert lagen sich Menschen in den Armen und feierten zusammen, bis zum nächsten Morgen. Schön das dieser Abend, zur Freude Aller, auch zu einer lang erhofften "Versöhnung":-)) geführt hat. Die Stimmung war gegen 24.00 Uhr auf dem Höhepunkt-es wurde getanzt, gelacht und mitgesungen, und es soll sogar bei einigen Besuchern zu einem spontanen, oralen(Kuß) Austausch von Körperflüssigkeiten gekommen sein. Es ist manchmal eben auch "beängstigend", was Krippelkiefernmusik alles so bewirken kann.
dor Harti
Anmerkung Verlag:
Leider war es unserer örtliche Presse nicht möglich, auch nur eines der besagten 3 Konzerte der Krikis zu erwähnen ... aber Koch Media bezahlt auch besser *schmunzel
dor Harti
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Hätte man dem Sterni nicht die Gitarre gegen 1.00 Uhr heute Morgen (Sonntag :-) "behutsam" weggenommen, so würde er sicher jetzt noch spielen, soviel Spaß hat es Gestern auch den Musikern von den Krippelkiefern zum 1. Dittersdorfer Berggeschrey gemacht. Erwin von "Klangzone" sorgte an diesem Abend noch für das musikalische i- Tüpfelchen. Das 500-Mann Festzelt war fast ausverkauft und die Krippelkiefern haben an diesem Abend sicher viele Freunde dazugewonnen. Schön auch das es zu einer Weltpremiere an diesem Abend kam, denn die Krippelkiefern präsentierten ihren Fans 2 neue Lieder. Mit diesen Eindrücken ist die Vorfreude auf das Konzert kommenden Samstag in Pöhla noch größer geworden!
Denkt daran 14.00 Uhr ist Einfahrt, wer zu spät kommt....
dor Harti
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Einen Tag nach dem sensationellen Aufstieg von Erzgebirge Aue, fand in Kirchberg die nächste Sensation statt. De Krippelkiefern spielten im Gartenheim "Ameise" auf. Vor ausverkauften Haus traten Sie allen Gerüchten entgegen, das sie sich auflösen und nun als "Vugelbeerbubis" durch die Lande ziehen. Ein gelungener Abend, vor tradionell großer Fankulisse, läßt jeden Fan jetzt schon freudig auf den nächsten Auftritt in Dittersdorf blicken.
TIP!!!: Ein unvergessliches musikalisches Ereigniss findet am 12.06.2010 in den Zinnkammern Pöhla statt!!!- Die Eintrittskarten werden knapp...
dor Harti